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Interviews zu MOVE Hamburg

21. Mai 2019

MOVE-Hamburg hat im Rahmen der Projektarbeit mehrere Interviews mit Vertretern der Hamburger Verwaltung und der Handwerkskammer Hamburg durchgeführt. So auch mit dem stellvertretenden Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte: Sven-Olaf Schöpper.
Er sagt: „Wir sind inzwischen tatsächlich auf dem Weg, ein Mobilitätskonzept für das Bezirksamt Hamburg-Mitte zu entwickeln.
[…]“. Der Weg dahin begann mit der Frage: „Wieviel kostet uns unsere dienstliche Mobilität“. Aus dieser heraus hat man sich die Frage gestellt, welche Verkehrsmittel von den Bediensteten verwendet werden und welche Dienstfahrzeuge sinnvoll sein könnten. Müssen es immer Autos sein, kann es auch das Fahrrad oder der ÖPNV sein?
Daraus entstand letztlich die Idee zu einem integrierten Mobilitätskonzept. Hierfür hat das Bezirksamt eine Befragung aller Bediensteten durchgeführt. Die Ergebnisse überraschen positiv: Der Wunsch nach ÖPNV und Fahrradförderung ist groß. Letztlich soll eine App entstehen um den Fahrzeugpool für alle Arbeiter transparent zu machen und zu zeigen welche Verkehrsmittel wann und wo zur Verfügung stehen.

Herr Schöpper meint aber: „Das wird ein längerer Prozess werden, den langen Atem dazu haben wir.“ (Quelle:
https://www.hamburg.de/move/12097954/mit-gutem-beispiel-voran-bezirksamt-hamburg-mitte/)

MOVE Hamburg hat auch den Umweltberater bei der Handwerkskammer Hamburg befragt: Jan Rokahr. Im Rahmen der Aktion „Luftgütepartnerschaft Hamburg“ werden Hamburger Unternehmen auf ihrem Weg zu einem betrieblichen Mobilitätsmanagement begleitet. Hierfür ist die Handwerkskammer u.a. Initialpartner. Im Interview ging es um die Aufgaben denen Jan Rokahr in der Handwerkskammer begegnet, um Betriebe individuell zu unterstützen und um Emissionen im betrieblichen Verkehr zu verringern bzw. zu vermeiden.
Jan Rohkar führt aus, dass Handwerksbetriebe die Luftgütepartner werden wollen, kostenlos zum Thema nachhaltige betriebliche Mobilität beraten werden. In der Ausführung zeigt sich oft, dass sich Kosten senken lassen und die betriebliche Mobilität (Fuhrpark, Dienstfahrzeuge etc.) verbessert wird. Auch werden teilnehmende Betriebe in das Netzwerk aufgenommen, um sich mit anderen Betrieben auszutauschen.

Für die Handwerkskammer ist das Ziel, Emissionen zu senken, ein wichtiges. Hierbei führt Herr Rokahr aus, dass der Fuhrpark der Kammer zu 100% elektrisch ist. Neben der Umstellung auf elektrische Fahrzeuge können, durch effiziente Planung der Dienstwege, auch Fahrten vermieden werden. Wichtiger Teil der Betrachtung ist der Arbeitsweg: Hier gilt es den Menschen auch „zu motivieren das Auto auch mal stehen zu lassen“ und andere Verkehrsmittel zu nutzen, so Jan Rokahr.
Leider muss die Handwerkskammer immer noch dafür werben. Jan Rokahr erzählt: Da kaum einer bereit ist Mehrkosten aufzuwenden, müssen attraktive Angebote geschaffen werden. Erkenntlich ist aber auch: Das Thema findet zunehmend an Interesse und Bedeutung. Außerdem ist festzustellen, dass Betriebe oft auf ihre Nachbarn schauen. Wenn diese dort sehen wie die ersten Schritte gemacht werden, kann dies oft zur Motivation führen, selber aktiv zu werden. Hierfür setzt Jan Rokahr immer wieder Impulse. (Quelle:
https://www.hamburg.de/move/12372694/drei-fragen-an-jan-rokahr/)

Wenn Sie weitere Informationen zu MOVE Hamburg und deren Aktionen bekommen möchten, melden Sie ich doch für den Newsletter an und schauen Sie auf MOVE Hamburg vorbei.

Nachhaltige Mobilität im Naturpark Wattenmeer

16. Mai 2019

Die Nordsee GmbH, ein Zusammenschluss von neun Küstenorten, zwei maritimen Städten und einem Fährbetrieb zur Vermarktung des Tourismus an der deutschen Nordseeküste, hat team red mit der Erstellung eines Konzeptes für Nachhaltige Mobilität in der Wattenmeer-Region - Begriffsdefinition, Ausgangssituation und Handlungsansätze  - beauftragt.

Hintergrund des Auftrages ist das zum 01.01.2019 von sechs Partnern gestartete INTERREG V A-Projekt „Watten-Agenda 2.0“. Ziel des Projekts ist die grenzübergreifende Entwicklung und Umsetzung eines umweltverträglichen und nachhaltigen Tourismus zum Erhalt und Schutz des Ökosystems Wattenmeer. Die Leitlinie für dieses Projekt bildet die Nachhaltige Tourismusstrategie, die im Rahmen der trilateralen Zusammenarbeit (Deutschland, Dänemark, Niederlande) in der Wattenmeer-Region entwickelt wurde. Zu den wichtigsten Arbeitsfeldern auf dem Weg zu einem Nachhaltigen Tourismus wird darin u.a. der Transport gezählt. Das betrifft sowohl die Anreise als auch die Mobilität innerhalb der Region. Ziel des Projektes ist es, die Optimierung der klimaneutralen Anreise und der nachhaltigen Mobilität innerhalb der Region auf den Weg zu bringen.

Befragung dienstliche Mobilität in der Stadt Rheinberg

30. April 2019

team red wurde von der Loendersloot Groep (Nijmegen) beauftragt, in der Stadt Rheinberg eine Befragung der städtischen Mitarbeiter zur dienstlichen Nutzung ihrer Privatfahrzeuge durchzuführen. Die Loendersloot Groep erstellt derzeit ein Elektromobilitätskonzept für die Stadt am Niederrhein. Die Befragung wurde mit einem team red Tool durchgeführt, dass erst jüngst für die Erhebung der dienstlichen Mobilität in Hamburg entwickelt worden war. Rund 80 Bedienstete der Stadt Rheinberg nahmen an der Online-Befragung teil.

MOVE Hamburg – Erstberatungen

24. April 2019

Im Rahmen des Projektes „MOVE Hamburg – Bewege Deine Stadt“ erhielten verschiedene Unternehmen eine Erstberatung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement. Im Anschluss an das Förderprojekt „mobil gewinnt“ des Bundesumweltministeriums konnten die Unternehmen DESY, Dataport, UPS und Stromnetz Hamburg für eine durch das Projekt MOVE finanzierte Erstberatung gewonnen werden. Bei allen vier Unternehmen fand zunächst eine schriftliche Befragung anhand des mobi.MAX-Fragebogens statt. Anschließend erfolgte das Beratungsgespräch vor Ort mit den für Mobilitätsfragen zuständigen Mitarbeitern der Unternehmen sowie eine umfassende Aufnahme der Standorte einschließlich ihrer Erreichbarkeit. Alle Unternehmen erhalten in den nächsten Wochen einen ausführlichen Beratungsbericht mit Handlungsempfehlungen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement.

DESY-Campus Hamburg-Bahrenfeld, Foto: Johannes Theißen

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat team red mit der Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt

18. April 2019

Weil die KVBW erkannt hat, dass die Einbeziehung der Beschäftigten ein wichtiges Element während der Konzeptentwicklung ist, haben der Arbeitskreis Mobilität der KVBW und team red in der ersten Aprilwoche 2019 an jedem der vier Standorte, in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Reutlingen, einen Mobilitätstag ausgerichtet. Die Mischung aus Vorträgen, Workshops und einem „Marktplatz“ mit Informationsangeboten bot den Beschäftigten vielfältige Informationsmöglichkeiten zu ihren Mobilitätsoptionen und zum Stand der Projektarbeit.

Zugleich wurde den Beschäftigten die Möglichkeit geboten, mit geschulten Mitarbeiterinnen von team red in Form von qualitativen Interviews über ihre Mobilitätssituation zu sprechen. Weit über 100 Personen und damit rund 10% der Beschäftigten nutzten diese Chance, ihre Wünsche und Bedürfnisse für den Weg zur Arbeit und die dienstlichen Wege vollständig anonym mitzuteilen. Die Ergebnisse helfen team red und der Auftraggeberin nun zu verstehen, wo Maßnahmen im Sinne der KVBW und ihrer Beschäftigten bestmöglich ansetzen können. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Konzeptentwicklung.

Förderprogramm „mobil gewinnt“ abgeschlossen, team red hat 16 Erstberatungen erfolgreich durchgeführt

30. Oktober 2018

Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanzierte Förderprogramm „mobil gewinnt“ wurde im September abgeschlossen. Rund 300 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wurden für die Erstberatung zum betrieblichen Mobilitätsmanagement gewonnen.
team red hat insgesamt 16 Unternehmen beraten, darunter InfraServ Wiesbaden, WALA Heilmittel Bad Boll, die MTU in Friedrichshafen, das Universitätsklinikums Bonn und die TEREG Hamburg. Alle Unternehmen wollen in der nahen Zukunft Maßnahmen des Betrieblichen Mobilitätsmanagements umsetzen. team red wird einige Unternehmen auch dabei unterstützen.

„mobil gewinnt“ – 18 Beratungsaufträge an team red Deutschland.

15. Juni 2018

Das Projektkonsortium ACE/B.A.U.M. hat team red mit insgesamt 18 Erstberatungen im BMUB-Förderprogramm „mobil gewinnt“ beauftragt. Neu sind die Beratungen der TEREG-Gebäudedienste in Hamburg-Barmbek, des Krankenhauses Groß-Sand in Hamburg-Wilhelmsburg, der Stadt Hockenheim, des Wirtschaftsamtes Burgenlandkreis, der Comparex AG in Leipzig und der Heidelberger Druckmaschinen AG (HDM) in Wiesloch.

team red beriet Stadtwerke Bonn beim Aufbau des Fahrradmietsystems

01. Juni 2018

Aufgrund der in Vorprojekten gewonnenen Erfahrungen wurde team red von den Stadtwerken Bonn mit der Ausschreibungsvorbereitung für das Fahrradmietsystem in Bonn beauftragt. Ziel der Bundesstadt Bonn, die die Stadtwerke Bonn mit der Umsetzung betraut hat, ist die Schaffung eines Fahrradmietsystems mit rund 100 Stationen und mindestens 900 Mieträdern im gesamten Stadtgebiet. Das Projektteam beriet den Auftraggeber insbesondere bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses und den Definitionen zu den geforderten Produkten.

Interview mit André Muno, Projektmanager beim Klima-Bündnis für die Kampagne STADTRADELN

13. April 2018

STADTRADELN als Beitrag zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement: Die Stadt Hamburg möchte im Rahmen des MOVE Hamburg-Projekts Pendler und Pendlerinnen spielerisch zum Umstieg vom Auto aufs Rad motivieren. Kann das nach Ihrer Erfahrung funktionieren?

Auf jeden Fall! Wir wissen, dass die Teilnahme am STADTRADELN in Unternehmen oft nachhaltige Prozesse anstößt. In vielen Unternehmen und Behörden bilden sich Arbeitskreise, die es sich zur Aufgabe machen, etwas für den Radverkehr zu tun oder sich generell mit nachhaltiger betrieblicher Mobilität zu beschäftigen. Dass diese Themen so aus der Mitte und nicht nur von oben angeschoben werden, freut uns sehr. Auch nutzen zahlreiche Unternehmen das STADTRADELN als ganz bewusste Teambuilding-Maßnahme.

Was ist aus Ihrer Sicht der Vorteil solcher Kampagnen, vielleicht auch gegenüber Maßnahmen, die von der Geschäftsleitung initiiert sind? 

Wichtig ist, dass zunächst Spaß und Wettbewerb im Vordergrund stehen. Das Nachdenken kommt dann mit dem „Tun“. Wenn in Unternehmen über Mobilität nachgedacht wird, geht es tatsächlich oder vermeintlich oft in erster Linie um Einsparpotenziale, die Beschäftigten fürchten, dass ihnen etwas weggenommen wird. Kampagnen wie das STADTRADELN sind in dieser Hinsicht völlig unverdächtig und können so ein guter Türöffner für ein positiv besetztes Nachdenken über Betriebliche Mobilität sein. 

Was empfehlen Sie Unternehmen zur Motivation ihrer Beschäftigten für die Auseinandersetzung mit ihrer Mobilität auf der Basis Ihrer Erfahrung aus 10 Jahren STADTRADELN?

Ein Erfolgsfaktor beim STADTRADELN ist, dass wir die Kommunen in die Weiterentwicklung der Kampagne aktiv einbinden und sie auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kommunen immer wieder anpassen.
Gleiches sollten sich meines Erachtens Unternehmen zu Herze nehmen: Sie sollten ihre Belegschaften ganz bewusst und aktiv einbinden, um gemeinsam eine Veränderung des im wahrsten Wortsinne vielfach „eingefahrenen“ Mobilitätsverhaltens herbeizuführen. Dies kann mit (anonymen) Umfragen bzw. Beteiligungsverfahren einhergehen: Wie sind die Angestellten derzeit unterwegs? Was hemmt sie auf den ÖPNV oder aufs Fahrrad umzusteigen? Oder umgekehrt ausgedrückt: Was sollte und muss geschehen oder vorgehalten werden, um bereit für einen Umstieg zu sein?
Es sollten Anlässe geschaffen werden, über das Fahrrad unternehmensintern zu berichten und sich mit der Materie auseinanderzusetzen – und das STADTRADELN ist genau ein solcher!
Unternehmen sollten auch gezielt KollegInnen zurate ziehen, die vielleicht schon lange mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Sie kennen ggf. gute und sichere (Rad)Wege, die sie ihren KollegInnen zeigen können. Gibt es schon Maßnahmen und Angebote, die den Umstieg aufs Fahrrad erleichtern, sollten diese immer wieder kommuniziert werden und auch als Ergebnis etwaiger Belegschaftsbefragungen systematisch ausgebaut werden: Umkleideräume samt Duschen, sichere und überdachte Abstellplätze, kostenlose Fahrradreparaturangebote oder zumindest die Zurverfügungstellung von geeignetem Reparaturwerkzeug, Ladesäulen für Pedelecs sind da nur einige Beispiele.

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Konzept KOOP-Bus für die LEADER-Region Knüll

27. März 2018

Im Auftrag der Nahverkehr Schwalm-Eder GmbH (NSE) erstellt team red derzeit ein Konzept zur Sicherung der Mobilität in der LEADER-Region Knüll, zu der Gemeinden aus dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Kreis Hersfeld-Rotenburg gehören. Ziel ist die Schaffung kreisweiter Ergänzungsangebote zum bestehenden ÖPNV, um Verbindungslücken zu schließen und die Mobilität auch in schlechterschlossenen Teilen der Region langfristig sicherzustellen. Dazu soll das Bürgerbussystem, das bislang in einigen Gemeinden angeboten wird, ausgeweitet und hinsichtlich Fahrzeugbeschaffung, Wartung, ÖPNV-Verknüpfung und Finanzierung vereinheitlicht werden. 

Masterplan Nachhaltige Mobilität für die Stadt Bensheim

20. März 2018

Die Stadt Bensheim an der Bergstraße hat team red beauftragt, den Masterplan nachhaltige Mobilität für die Stadt zu erstellen. Mit Hilfe dieses Masterplans soll ein wirksamer Beitrag zur Reduzierung der hohen Schadstoffwerte in der Luft geleistet werden. Im Interesse der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und zur Sicherung der Lebensqualität und Funktionalität der Stadt sowie der Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sind insbesondere die NO2-Werte deutlich zu reduzieren.
Mit einer Vision 2035 – einer Darstellung der emissionsfreien Stadt der Zukunft – konnte team red die Verantwortlichen der Stadt Bensheim überzeugen. Der bis Ende Juli 2018 zu erstellende Masterplan soll die Wege beschreiben, mit denen die Vision 2035 realisiert werden kann.

Förderprogramm „mobil gewinnt“ lobt in 2018 weitere 150 Erstberatungen aus, team red wurde mit fünf neuen Erstberatungen beauftragt

26. Februar 2018

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat das Förderprogramm „mobil gewinnt“, mit dem Unternehmen und öffentliche Einrichtungen für die Umsetzung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements gewonnen werden sollen, für 2018 mit Mitteln für zusätzliche 150 Erstberatungen ausgestattet, die bis zum 31.03.2018 beantragt werden können.

team red hat weitere Unternehmen für die Antragsstellung gewinnen können und wurde inzwischen mit der Beratung der MTU in Friedrichshafen, der Rhein-Neckar Verkehr GmbH (rnv) in Mannheim, des Universitätsklinikums Bonn, des Seminaris Hotels in Bad Boll und der Regionalen Kliniken in Ludwigsburg beauftragt.

Preisverleihung des „mobil gewinnt“ Wettbewerbs in Berlin

Foto: Theißen

13. Dezember 2017

Am 13.12.2017 wurden im Umweltforum in Berlin die Preisträger des Wettbewerbs "mobil gewinnt" ausgezeichnet. Aus den Händen von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Bundesverkehrsminister Christian Schmidt erhielten die zwölf Hauptpreisträger aus vier Kategorien ihre Preise. Zu den in der Kategorie "Öffentlich-private Kooperationen" ausgezeichneten Preisträgern gehört die Unternehmensinitiative aus Bad Boll (WALA Heilmittel GmbH, Evang. Akademie Bad Boll, Rehaklinik Bad Boll, Seminaris Hotel Bad Boll, Institut Eckwälden und die Gemeinde Bad Boll), die von team red im Rahmen der Erstberatungen beraten und bei der Erstellung des Wettbewerbsbeitrages unterstützt wurde.
Foto: Preisübergabe durch die Bundesministerin Dr. Hendricks (links) und Bundesminister Schmidt (rechts) an Dr. Achim Ganßloser (Ev. Akademie), Stephan Weiland (WALA Heilmittel), stv. Bürgermeisterin Dorothee Kraus-Prause und Carmen Ketterl (Ev. Akadmie Bad Boll).

Förderprogramm „mobil gewinnt“ sieben Erstberatungen für team red

06. Dezember 2017

Im Rahmen des Förderprogramms „mobil gewinnt“, mit dem das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Unternehmen und öffentliche Einrichtungen für die Umsetzung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements gewinnen will, wurde team red mit zwei weiteren Erstberatungen beauftragt.

Neu hinzugekommen sind die Rehaklinik Bad Boll und die Offenbacher Erasmus gGmbH, ein Träger von Kindergärten und Grundschulen.

Für die ersten fünf beratenen Unternehmen (WALA Heilmittel Bad Boll, Evang. Akademie Bad Boll, InfraServ Wiesbaden, MediClin Bad Düben und die Mannheimer Kongress GmbH m.con wurden die Beratungen inzwischen abgeschlossen.

Mobilitätsplan für den Deutschen Wetterdienst in Offenbach

06. Dezember 2017

In Zusammenarbeit mit der Nahverkehr in Offenbach (NiO) GmbH hat team red die Fortschreibung des Mobilitätsplans für den Deutschen Wetterdienst (DWD) mit Hauptsitz in Offenbach durchgeführt. Dazu wurde die Mobilität am Standort untersucht, die Möglichkeiten für Umsetzung von Mobilitätsmaßnahmen geprüft und bewertet sowie ein umfangreicher Umsetzungskatalog erarbeitet. Mit diesem Plan wurde der Deutsche Wetterdienst von der IHK Offenbach mit dem IHK-Audit „Prädikat Vorbildlich Mobil“ versehen.

Klimaschutzteilkonzept Mobilität für die Stadt Remseck am Neckar abgeschlossen

06. Dezember 2017

Im November legte team red der Stadt Remseck am Neckar den Abschlussbericht zu dem vom BMUB geförderten Projekte „Klimaschutzteilkonzept Mobilität“ vor. Im Rahmen des Projektes wurde die Mobilität in der Stadt Remseck umfassend untersucht und bewertet. Aus einer Bürgerbefragung ergaben sich wertvolle Hinweise zur gegenwärtigen Mobilität und zur Veränderungsbereitschaft. Eine Befahrung und Bewertung des Radnetzes rundete die Analysephase ab.

Im Abschlussbericht wurden auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse und der Möglichkeiten in der Stadt Remseck am Neckar 18 Handlungsempfehlungen zur Verlagerung der Mobilität vom Pkw zu nachhaltigeren Verkehrsmitteln sowie zur Einsparung von CO2 und anderen Luftschadstoffen vorgeschlagen. Die Ergebnisse wurden dem Gemeinderat vorgestellt und fanden dort ein positives Echo.

Mitarbeitermobilität bei BASF

05. Oktober 2017

Die team red Deutschland GmbH wurde von der BASF SE beauftragt, eine Mobilitätsumfrage unter allen rund 39.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Ludwigshafen durchzuführen. Hierbei kommt erstmalig in Deutschland der webbasierte Mobility-Manager zum Einsatz. Das System wertet die Antworten der Befragung umgehend aus und liefert binnen Minuten erste Auswertungen. So wird es möglich, Management und Mitarbeiter rasch über Ergebnisse zu informieren und das Thema Mobilitätsmanagement in den Köpfen zu verankern - als erster Schritt zu erfolgreichen Optimierungen in Fragen der betrieblichen Mobilität.

Der Mobility-Manager fasst die Erfahrungen von 20 Jahren Mobilitätsmanagement in einer einzigartigen Software zusammen. Hierbei handelt es sich um die erste Web-Anwendung zur schnellen Erstellung individueller Mobilitätspläne auf Unternehmensebene.

Neben der Berechnung von Schadstoffindikatoren stehen Kartenfunktionalitäten, Maßnahmenempfehlungen sowie eine Simulation der Effekte von Maßnahmen im Mobilitätsmanagement zur Verfügung.

Förderprogramm „mobil gewinnt“

21. September 2017: team red ist Projektpartner des Förderprogramms „mobil gewinnt“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Das Förderprogramm „mobil gewinnt“ startete am 15. Mai 2017 und läuft bis Ende Februar 2018. Unternehmen, die noch keine Erstberatung im Rahmen von „effizient mobil“ oder „mobil.profit“ erhalten haben, können sich um eine der 150 Erstberatungen bewerben. Ziel ist die Aktivierung von Unternehmen, sich mit dem betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) zu befassen.

Im Rahmen der Erstberatung, die drei Tage umfasst, soll vor allem geklärt werden, wie das Thema konkret vor Ort umgesetzt werden kann. Für alle, die sich auf den Weg machen wollen, bietet „mobil gewinnt“ Einsteigern Chancen und Möglichkeiten, Maßnahmen für den jeweiligen Betrieb aufzuzeigen.

Da neben den Erstberatungen auch ein Wettbewerb für gute Konzepte im BMM durchgeführt wird, bei dem die Wettbewerbssieger Fördergelder für die Umsetzung von Maßnahmen erhalten werden, könnten sich aus der Erstberatung auch Ideen für diesen Wettbewerb ergeben. team red berät Sie ebenso gerne bei der Antragstellung zur Erstberatung wie bei der Teilnahme am Wettbewerb.

Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb endet am 15.10.2017

Mehr Details zum Ablauf des Förderprograms finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner Erstberatung: Dr. Johannes Theissen
Ihr Ansprechpartner Wettbewerb: Dr. Bodo Schwieger

„Klimaschutz im Radverkehr“: Stadt Garching erhält Förderung

14. September 2017

Die Stadt Garching hat mit der Unterstützung von team red einen erfolgreichen Antrag für das Förderprogramm „Klimaschutz im Radverkehr“ gestellt. Das Konzept bezieht sich auf das Gewerbegebiet Garching-Hochbrück, das bisher schwierige Rahmenbedingungen für den Radverkehr bietet. Zentrale Themen sind der Ausbau der Radverkehrsanlagen, die Einführung eines Fahrradverleihsystems und betriebliche Maßnahmen der Radverkehrsförderung. Die Kooperation der Stadt mit den Unternehmen ist ein zentrales Element des Antrages.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird vom BmUB mit ca. 1,7 Mio. Euro gefördert. Der Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ ist Teil der Kommunalrichtlinie Klimaschutz.

Das Projekt trägt den Titel „bike2business“ und soll dazu beitragen den Anteil der Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, signifikant zu erhöhen. Wie viele Gewerbegebiete in Deutschland entstand das Gewerbegebiet Garching-Hochbrück an den 70er Jahren, also zu einer Zeit, in der Radverkehr bei den Planungen kaum Berücksichtigung fand. Im Rahmen des Projektes sollen nun, unter den gegebenen baulichen Rahmenbedingungen, bestmögliche Lösungen für den Radverkehr entwickelt und umgesetzt werden.

Ihr Ansprechpartner: Tobias Kipp

Verkehrsplanung und Besucherlogistik für das Lollapalooza-Festival mit 85.000 Gästen

11. September 2017

Das Lollapalooza-Festival fand 2017 zum dritten Mal in Berlin und zum ersten Mal auf der Rennbahn Hoppegarten statt. 85.000 Gäste feierten an zwei Tagen mit über 40 Bands. team red zeichnete für die sichere und schnelle Beförderung der Gäste verantwortlich. Unser Mobilitätsmanagement-Ansatz sorgte für eine umweltschonende Verkehrslösung: Über 80 % der Gäste reisten mit Bus und Bahn an. Anders als häufig üblich wurden die Gäste bereits Wochen vor dem Event angesprochen, um aus einem Blumenstrauß an Anreisemöglichkeiten zu wählen - vom Reisebus über die S-Bahn bis zum Fahrrad. Viele der Angebote konnten frühzeitig gebucht werden - das gab den Gästen Sicherheit und den Planern wichtige Informationen, mit denen bei Bedarf nachgesteuert werden kann. Bereits im letzten Jahr unterstützte team red das Lollapalooza-Festival, als über 70.000 Menschen im Treptower Park mitten in Berlin feierten und ohne Probleme an- und abreisten.

Nachtrag zu den Vorkommnissen am Samstag, den 09.09.2017: In der Presse wurde über „Chaos“ und „Panik“ bei der Abreise berichtet. Richtig ist, dass aufgrund von Fehlern bei der Umsetzung des Verkehrskonzeptes die Kapazitäten am S-Bahnhof Hoppegarten überschritten wurden und daher für die letzten Abreisenden an dem Abend unzumutbar lange Wartezeiten entstanden. Eine Panik brach nicht aus, Rettungskräfte und Polizei bestätigen dies in eigenen Pressemitteilungen. Die Mängel wurden gemeinsam mit dem Veranstalter noch am Sonntag behoben, so dass An- und Abreise am zweiten Festivaltag problemlos liefen und alle Teilnehmer unbeschadet und ohne Verzögerungen das Festival genießen konnten.

Ihr Ansprechpartner: Dr. Bodo Schwieger

Betriebliches Mobilitätsmanagement in der Parkstadt Schwabing

08. September 2017

Die Landeshauptstadt München hat seit vielen Jahren ein eigenes Programm zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement mit dem Ziel, die Erreichbarkeit der Münchner Unternehmen zu verbessern, motorisierten Individualverkehr zu vermeiden und die Schadstoffbelastung der Luft zu reduzieren.

Für die Runde 2016-2017 gab es eine „Spezialausgabe“ für die Parkstadt Schwabing, ein Gewerbegebiet im Münchner Norden, an dem sieben Unternehmen teilgenommen haben. team red hat hier gemeinsame Workshops der Unternehmen organisiert und namhafte Unternehmen individuell beraten. So konnte eine breite Palette von Maßnahmen angestoßen und zum Teil bereits umgesetzt werden, beispielsweise die Substitution von Flugreisen durch Videokonferenzsysteme, die Einführung eines Vermittlungssystems für Fahrgemeinschaften, die Förderung des Radfahrens oder eine effizientere Nutzung der vorhandenen Stellplatzkapazitäten durch entsprechende Managementsysteme.

Die Vernetzung der Unternehmen wurde von allen Beteiligten als großer Mehrwert wahrgenommen. Es ist geplant, den Austausch auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.

Ihr Ansprechpartner: Tobias Kipp

Interview zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement

06. September 2017: Interview mit Patrick Daude, Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität

Welche Maßnahme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement werden Sie uns vorstellen?

Eine einzelne Maßnahme wird nur in den seltensten Fällen die Lösung sein, vielmehr geht es um einen klugen Mix von Maßnahmen, die zur jeweiligen Situation der Unternehmen passen und auch von den entscheidenden Interessensgruppen (Geschäftsführung, Arbeitnehmervertreter) aktiv unterstützt bzw. umgesetzt werden. Die Verknüpfung der verschiedenen Mobilitäts- und Verkehrsträger spielt dabei eine zentrale Rolle. Unsere Erfahrungen im CIVITAS-Projekt „2MOVE2“ der EU machten deutlich, dass ein gut durchdachtes Bündel von Maßnahmen (wie beispielsweise Mitfahrportale, optimierte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Zuschüsse für die ÖPNV Nutzung, Shuttle-Angebote) von den Mitarbeitern in Anspruch genommen werden und wirken. […]

Als Beispiel für eine erfolgreiche Maßnahme sei das von Firmen bezuschusste Firmenticket für den ÖPNV zu nennen. Dafür wirbt die LHS sehr aktiv, in Zusammenarbeit mit VVS, SSB, der Region Stuttgart und anderen verkehrsrelevanten Akteuren. […]

Ein anderer, mittlerweile in zahlreichen Unternehmen genutzter, Anreiz für den Umstieg vom Pkw zu einem anderen Verkehrsmittel ist das Radleasing über Gehaltsumwandlung. Hier ist der Arbeitgeber der Leasingnehmer und zahlt die monatlichen Raten. Dann überlässt er das Fahrzeug seinem Mitarbeiter, der im Gegenzug auf einen Teil seines Bruttogehalts in Höhe der monatlichen Rate verzichtet.

Lesen Sie das vollständige Interview …

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